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Inklusion und Diversität

update 28.6.2022

Die Kunstuniversität heißt ihre ausländischen Studierenden, ihre internationalen MitarbeiterInnen und offiziellen Gäste aus aller Welt willkommen.

Insbesondere im Rahmen internationaler Aktivitäten ist die Kunstuniversität bestrebt, Offenheit, Integrationsbereitschaft und interkulturellen Dialog zu fördern, umzusetzen und zu kommunizieren.

Im Gleichstellungsplan verpflichtet sich die Kunstuniversität zum Auf-und Ausbau von Gender-und Diversity Studies und schreibt die Integration von fachspezifischer Lehre in Gender und Diversity Studies in sämtlichen Studienplänen vor (Arbeitskreis für Gleichbehandlung).

Ziel ist, die Diversität an der Kunstuniversität Linz zu erhöhen und die Akzeptanz einer pluralen Gesellschaft anzuerkennen und zu fördern.

Benachteiligte Studierende und MitarbeiterInnen werden ausdrücklich zur Bewerbung eines Auslandsaufenthaltes eingeladen. Ebenso für Mobilitäten ausserhalb des Erasmus Programms.

Jede Hochschuleinrichtung verpflichtet sich mit der Unterzeichnung der Erasmus Charter for Higher Education (ECHE) dazu, sämtlichen TeilnehmerInnen den gleichen Zugang und die gleichen Möglichkeiten zu gewähren.  Insbesondere sollen Menschen unabhängig von ihrem persönlichen, kulturellen, sozialen und ökonomischen Hintergrund oder bestehenden Barrieren und Mobilitätshindernissen die Möglichkeit zur Teilnahme am Erasmus Programm erhalten.

Die Europäische Kommission hat eine Strategie für Inklusion und Vielfalt für Erasmus+ und ESK erarbeitet, um mehr Teilnehmende mit geringen Chancen zu erreichen.

Die nachstehende Liste potenzieller Hindernisse ist nicht erschöpfend und eher als Referenz für Maßnahmen gedacht. Insbesondere folgende Barrieren können – einzeln oder in Kombination – einer Teilnahme an Erasmus+ erschweren:erasmusplus.at/de/erasmus/inklusion-vielfalt

Incoming Studierenden und Incoming Hochschulpersonal mit körperlichen, mentalen oder gesundheitlichen Beeinträchtigungen stehen dieselben Betreuungsleistungen und Einrichtungen zur Verfügung, die allen anderen Studierenden und MitarbeiterInnen angeboten werden.
Eine zusätzliche finanzielle Erasmus+ Förderungen bzw. eine etwaige Inklusionsförderung ist bei der Heimatuniversität zu beantragen!

An der Kunstuniversität stehen folgende Servicestellen zur Verfügung:


Das Erasmus+ Programm 2021-2027 hat Inklusion als einen der Schwerpunkte festgelegt und fördert folgende Zielgruppen:

Studierende

Sozioökonomisch benachteiligte Studierende (Studierende mit geringeren Chancen / with fewer opportunities), die am Erasmus+ Programm teilnehmen, erhalten ein Top up UND können bei Bedarf zusätzlich eine Inklusionsunterstützung (Inclusion Support) beantragen.

Top up (fewer opportunities)

zusätzliches Top-Up in der Höhe von Euro 250,-- pro Monat zur Abdeckung von zusätzlichen Kosten (für Finanzierungen im Projektjahr Call 2022 (2022/23) für

  • Studierende und Graduierte (Graduierte ausschließlich für Praktika) mit Behinderungen
  • Studierende und Graduierte (Graduierte ausschließlich für Praktika) mit chronischer Krankheit, wenn dadurch erhöhter finanzieller Aufwand während des Auslandsaufenthalts entsteht (im Vergleich zum Aufenthalt im Entsendeland)
  • Studierende und Graduierte (Graduierte ausschließlich für Praktika) mit betreuungspflichtigen Kindern, die an den Studien-/Praktikumsort mitgenommen werden


Inklusionsunterstützung (Inclusion Support)

Die Inklusionsunterstützung übernimmt zusätzliche Kosten/Echtkosten, welche Teilnehmer/innen mit Behinderung oder chronischer Krankheit im Zuge der Mobilität oder während des Auslandsaufenthaltes (im Vergleich zur Lebens- und Arbeitssituation im Entsendeland)  anfallen und welche nicht mit dem Top-up in der Höhe von Euro 250,-- monatlich gedeckt werden können.

  • Förderfähige Kosten: Adaptierte Unterkunft und erhöhte Unterkunftskosten für Studierende, Reisekosten für Begleitung/Assistenz, Unterkunftskost4en für Begleitung/Assistenz, medizinische Behandlungen im Gastland oder Heimatland, Hilfsmittel, Adaptierung von Lernmaterialien, eine Begleitperson, etc. ( je nach individueller Situation), Vorbereitende Besuche (Reise- und Unterkunftskosten).

Bei der Vorbereitung der Erasmus+ Bewerbung bitten wir um Bekanntgabe Ihrer Situation sowie um Einschätzung der Mehrkosten, die voraussichtlich bei Ihrer Erasmus+ Mobilität bzw. im Gastland entstehen. Informationen gibt es im International Office.

 

Erfahrungsberichte und eine Zusammenfassung von Infrastrukturen und Möglichkeiten an verschiedenen europäischen Gastuniversitäten finden sich auf der Website inclusivemobility.eu.

 

Staff

Für Personal gibt es kein Top-up. Hier kann bei Vorliegen der Voraussetzungen sofort um Inklusionsunterstützung (Erklärung siehe oben) angesucht werden.
Inklusionsunterstützung (Inclusion Support): Förderung zur Deckung der Echtkosten/Mehrkosten für Staff mit Behinderung.

Die Inklusionsunterstützung ermöglicht auch einen vorbereitenden Besuch und fördert diese zusätzlichen Kosten.

Inklusionsunterstützung und Top-up können nicht gleichzeitig bezogen werden!

 

Bilaterale Studienaufenthalte und Auslandsstipendium an der UfG:

Die Kunstuniversität finanziert ab dem Studienjahr 2021/22 - analog zum Erasmus-Programm - ein monatliches Top Up in der Höhe von 250,00 Euro für die Gruppe der „Students with Fewer Opportunities“ für

  • Auslandsaufenthalte außerhalb Europas (Bilaterale Aufenthaltelink
  • Auslandsaufenthalte zur Vorbereitung der Abschlussarbeit link

 

Antragstellung der Inklusionsunterstützung für Studierende und Staff:

Informationen und den Antrag gibt es im International Office!
Die Genehmigung durch die Nationale Agentur (OeAD) erfolgt vorbehaltlich budgetärer Bedeckbarkeit!

Folgende Dokumente müssen an der Hochschule aufliegen und in Kopie bzw. als Scan mit dem Antrag an die nationale Agentur übermittelt werden:

Begleitdokumente zum Antragsformular:

  • Nachweis der Behinderung: Der/Die Teilnehmer/in muss einen offiziell anerkannten Nachweis für die Behinderung vorlegen (z.B. Kopie Behindertenpass, Bescheid über einen niedrigeren Grad der Behinderung).
  • Wenn kein Behindertenpass vorhanden ist: Ärztliches Attest im Original und nicht älter als drei Monate, welches das Ausmaß der Behinderung/Krankheit und deren Aus-wirkungen auf die akademische Mobilität erklärt.
  • Kostenaufstellung: Der Antrag muss eine genaue Aufstellung über die erhöhten Kosten enthalten, wobei die angegebenen Zusatzkosten möglichst zu belegen sind (Kostenvoranschläge, Recherche etc.).
  • Eine Aufstellung über die finanzielle Unterstützung, die durch andere Stellen erfolgt (sofern zutreffend).
  • Bei Studierendenmobilität muss aus dem Antrag hervorgehen, dass die Summe der beantragten Kosten höher ist als die Summe der monatlichen Top-ups für Studierende mit geringeren Chancen für die gesamte Aufenthaltsdauer.


Die Inklusionsunterstützung basiert auf Echtkosten. Gefördert werden über das Erasmus+ Projekt nur jene Kosten, die tatsächlich entstanden sind!

 

Erasmus+ Referenzen:

ExchangeAbility-Projekt - exchangeability.eu/exchangeability
Exchange_Ability-Videos - exchangeability.eu/meet-the-ambassadors
Erasmus+Botschafter/innen - issuu.com/iservice-europa/docs/eac-erasmus
Europäische Kommission - Erasmus+  ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/

 

Datenschutz:

Persönliche Daten sind vertraulich und werden entsprechend den jeweiligen Bundesgesetzen nur insoweit weiterverarbeitet, als das für dein/ihr Ansuchen und deine/ihre Teilnahme am Programm Erasmus+ notwendig ist.

 

 

Kunstuniversität Linz

Auslandsbüro | International Office
Rechts- und Studienabteilung
Hauptplatz 6, 3. Stock
4020 Linz | Austria