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Eren Simsek

DIE VATERLOSEN ERSTLINGSKINDER: Moses, Buddha, Jesus, Mohammed und Newton

Beginn des PhD-Programms / Start of the PhD-Program​: WS 2015/16

Betreuung / Supervision:
Thomas Macho

Die Mutter und der Vater sind die frühesten und die lebenswichtigsten Bindungspersonen eines Kindes. Der Vater bietet ihm nicht nur Schutz vor den Gefahren der Außenwelt, sondern begleitet es in die Gesellschaft und in deren Werte und Normen. Er prägt dessen Lebensentwurf und gibt ihm eine Orientierung. Insofern ist es nicht überraschend, dass das Fehlen des Vaters auf die Entwicklung des Kindes einen großen Einfluss haben dürfte. Umso interessanter ist es, dass die oben erwähnten Religions- und Wissenschaftsstifter alle vaterlose (männliche) Erstlingskinder waren.

Obwohl es genügend Werke gibt, welche sich mit Moses, Buddha, Jesus, Mohammed oder Newton beschäftigen, so gibt es keine wissenschaftliche Arbeit, die sich die Frage gestellt hat, ob und welche Gemeinsamkeiten diese bedeutenden Personen miteinander haben könnten. An dieser Stelle ist also eine Forschungslücke zu finden.